Spielen + Singen = Pflegeklasse 3??

Üben, Gestalten, Präsentieren, Akkorde, Theorie usw.

Spielen + Singen = Pflegeklasse 3??

Beitragvon da_andi » Fr 15. Mai 2009, 20:13

Ok, Ich kann schlecht singen. Und schlecht Ukulele spielen.

Aber wenn ich versuche beides gleichzeitig zu tun endet das in einer art Super-Gau, da kann mir die absichtlich nur aus fünf verbogenen Akkorden in einer Reihe bestehende "Melodie" noch so leicht von der Hand gehen, sobald ich die ersten Worte in den Mund nehme geht das Schlagmuster zum Teufel, sofern es nicht mit den Silben des Textes zusammenfällt...
Bin ich eigentlich der einzige oder warum zum Geier kriegen Leute wie der zugekiffte Söllner das hin und ich nicht?
da_andi
 
Beiträge: 88
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 00:21

Re: Spielen + Singen = Pflegeklasse 3??

Beitragvon Strato Incendus » Fr 15. Mai 2009, 22:20

Übe das Singen am besten zuerst mit einem regelmäßigen Schlagmuster, meinetwegen durchgängiges Anschlagen in Achteln oder Vierteln.
Dann übe das Schlagmuster einzeln, ohne Gesang. Am Ende kombinierst du beides. :wink: Wie vieles kommt das mit der Zeit.

Aber gut, dass du singst. Sobald das funktioniert, wird dir auch einfaches Akkordspiel nie langweilig sein. :wink:
Equipment:
Yamaha Pacifica 112, Hagstrom Super Swede, Ibanez S Prestige 5470 F, 7-String Jackson Soloist 3-7 Slat
Marshall JVM 410 H + 1960 AV Marshall Box
Boss GT-10-Effektgerät
Akustikklampfe Fender CD 60, 12-String Takamine EG523SC-12
Benutzeravatar
Strato Incendus
 
Beiträge: 607
Registriert: Sa 14. Jun 2008, 19:36

Re: Spielen + Singen = Pflegeklasse 3??

Beitragvon da_andi » Fr 15. Mai 2009, 23:39

Das war auch eine meiner ursprünglichen Intentionen das Spiel auf der Gitarre zu erlernen, ein kurzes Lied erdichten krieg ich locker hin, nur mit der Begleitung hapert es. Darum hab ich auch ein etwas simpleres Instrument hinzugezogen, ist aber wohl immer noch nicht simpel genug...

Zitat Hans Söllner: „Ich hab halt das Glück gehabt, dass ich mit nur drei Akkorden zwanzig Lieder spielen kann - und das können eben nur drei auf der Welt - Bob Marley, Bob Dylan und ich. Ich begreif die Gitarre wirklich nur als ein Hilfsmittel, damit ich keine Gedichte aufsagen muss.“
da_andi
 
Beiträge: 88
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 00:21

Re: Spielen + Singen = Pflegeklasse 3??

Beitragvon Strato Incendus » Sa 16. Mai 2009, 12:47

Die drei können's gut, aber im Prinzip kann's jeder. :wink: Jeder, der eine Gitarre und ein Buch wie "nimm 3" hat, wo er Drei-Akkord-Songs en gros serviert bekommt. Probier's doch mal aus!

Außerdem glaube ich nicht, dass Ukulele einfacher zu spielen ist, nur weil sie weniger Saiten hat. Die Stimmung ist da ja auch ganz anders.
Das Instrument simpler zu machen, um es spielen zu können, ist der falsche Weg, du musst dir dein Lieblingsinstrument nehmen und dann daran arbeiten! Das simpelste Instrument für jeden, der halbwegs Töne treffen kann, ist und bleibt das Kazoo, das alles unterbietet. :wink: Da kommt die Ukulele nicht mit.
Equipment:
Yamaha Pacifica 112, Hagstrom Super Swede, Ibanez S Prestige 5470 F, 7-String Jackson Soloist 3-7 Slat
Marshall JVM 410 H + 1960 AV Marshall Box
Boss GT-10-Effektgerät
Akustikklampfe Fender CD 60, 12-String Takamine EG523SC-12
Benutzeravatar
Strato Incendus
 
Beiträge: 607
Registriert: Sa 14. Jun 2008, 19:36

Re: Spielen + Singen = Pflegeklasse 3??

Beitragvon da_andi » Sa 16. Mai 2009, 15:34

Doch, so eine Ukulele spielt sich etwas einfacher, allein schon weil sich die Akkorde nur auf vier Saiten verteilen und keine Saite ungespielt bleibt.
Ist auch praktischer als eine Gitarre, das ist ja schon wieder ein halbes Möbelstück.
Eine Ukulele passt auch prima ins Regal, auf den Schreibtisch oder sonst wo hin, zum Transport kann man sie auch notfalls einfach unter die Jacke stopfen. Und vor allem: dieses simple Instrument passt hervorragend zu meiner Anspruchslosen Lyrik, so eine Gitaare würde wohl nur die Erwartungshaltung höhersetzen.
Ich hab ja auch noch ne Gitarre rumstehen, meine elektrische vom Ibanez, aber auf der krieg ich ums verrecken keine sauberen Akkorde hin, ich schieb das mal auf den schmalen Sattel.

Hab gestern noch mein Schlagmuster ausgemustert und einfach auf besagten, durchgängigen Abschlag mit achteln gesetzt, damit hat das schon gut funktioniert.
Schade eigentlich, wollte mir den absichtlich unterschiedlichen Klang von auf- und Abschlag zu nutze machen, eigentlich sich prima um da n bisschen Farbe ins Spiel zu bringen.
da_andi
 
Beiträge: 88
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 00:21

Re: Spielen + Singen = Pflegeklasse 3??

Beitragvon Strato Incendus » So 17. Mai 2009, 13:57

Ich hab ja auch noch ne Gitarre rumstehen, meine elektrische vom Ibanez, aber auf der krieg ich ums verrecken keine sauberen Akkorde hin, ich schieb das mal auf den schmalen Sattel.


Das mag ja sein, dass du lieber Ukulele als Gitarre spielst. Nur wenn du die Akkorde nicht hinkriegst, liegt's ehr an dir als an dem Sattel. :wink: Natürlich braucht das Übung, aber wenn man's gar nicht erst versucht...
Equipment:
Yamaha Pacifica 112, Hagstrom Super Swede, Ibanez S Prestige 5470 F, 7-String Jackson Soloist 3-7 Slat
Marshall JVM 410 H + 1960 AV Marshall Box
Boss GT-10-Effektgerät
Akustikklampfe Fender CD 60, 12-String Takamine EG523SC-12
Benutzeravatar
Strato Incendus
 
Beiträge: 607
Registriert: Sa 14. Jun 2008, 19:36

Re: Spielen + Singen = Pflegeklasse 3??

Beitragvon da_andi » So 17. Mai 2009, 17:47

Ums mal so zu sagen, Ich hab für die drei Akkorde auf der Ukulele nicht mal im Ansatz solange gebraucht wie für drei Akkorde auf der Gitarre. Nachdem ich das Instrument und nicht die Hände getauscht habe schiebe ich es auch weiter auf die Bauart meiner Gitarre.
Und um das ganze in Zahlen zu fassen: Meine Ibanez misst zwischen hoher und tiefer E-Saite nur 34mm, diversen Infos nach misst speziell bei Akustischen der Sattel gerne 45 bis 50 mm. Hab keine Infos zu elektrischen, könnte da mal jemand nachmessen?

45mm Abstand zwischen den Saiten finde ich bei meiner Ibanez etwa auf höhe des 12 Bundes, dort gelingt es mir auch bedeutend besser einen Finger auf einer Saite zu plazieren ohne die danebenliegenden am schwingen zu hindern, du weisst schon, dieses schnarrende Geräusch wenn der Saite am Finger anschlägt...


wenn du es nicht schaffst den Nagel in die Wand zu schlagen, leg den Schraubenzieher weg und nimm nen Hammer.

Zu guter letzt: Ukulele oder Gitarre, was auch immer, es sind beides Saiteninstrumente, ich denke ich profitiere auf jeden Fall.
da_andi
 
Beiträge: 88
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 00:21


Zurück zu Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste