Kapodaster, Transponieren

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Kapodaster, Transponieren

Beitragvon Melfice13 » Di 09. Nov 2010, 22:58

hallo leute ,
Ich bin ein ziemlicher Anfänger an der E-Gitarre und habe noch kein kapodaster. Da ich aber gemerkt habe, dass man für sehr sehr viele Stücke eins braucht, will ich lernen ein Stück zu transponieren.Ich hab gute Notenkenntnisse, falls das wichtig ist^^
Wäre sehr nett, wenn jemand mir eine Seite zeigen könnte, wo man das Transponieren lernt. (Es sei denn, es ist mit so wenigen Worten zu erklären, dass ihr es in die Antowort schreiben könnt^^)
Gruß Melfice
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Re: Kapodaster, Transponieren

Beitragvon BB » Mi 10. Nov 2010, 11:07

Hallo Melfice,

wenn du einen Kapodaster verwendest und die gleichen Griffe spielst, ist das Stück automatisch transponiert. Transponiert heißt, es klingt in einer anderen Tonart.

Spielst du ohne Kapodaster z.B. einen E-Akkordgriff, klingt ein E-Akkord. Das ist so sinnvoll wie banal. Denn die Bezeichnung des Griffes passt zum klingenden Ergebnis. Das wird mit Kapo allerdings sofort anders. Bringst du einen Kapo am ersten Bund an, klingt der entsprechende Griff einen Halbtonschritt höher (Auf der Gitarre beträgt der Tonhöhenabstand von einem Bund zum nächsten einen Halbtonschritt). In diesem Beispiel wird der E-Akkordgriff zum klingenden F-Dur. Setzt du den Kapo an den 2. Bund, sind es zwei Halbtonschritte höher. Der E-Akkordgriff erzeugt also klingend F#-Dur. Um bei Kapodaster-Einsatz festzustellen, wie die neue klingende Tonart heißt, zählst man den Abstand (= Intervall) in Bünden (= Halbtonschritte) ab und bestimmt dann anhand der Tonnamen unseres Notensystems die neue Tonart.

Nötiges Wissen siehe Lexikon und Häufige Fragen:
Tonbezeichnungen
Intervall
Die Stammtöne auf dem Griffbrett

Und zwei Verständnisfragen zum Schluss (auch für alle anderen :) )
a) Welcher Akkord klingt, wenn du den G-Akkordgriff mit dem Kapo am 5. Bund spielst?
b) An welchem Bund musst du den Kapo anbringen, damit der D-Akkordgriff als E-Dur klingt?


Viel Spaß beim Kaponieren!
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Re: Kapodaster, Transponieren

Beitragvon Nadeshda » Sa 13. Nov 2010, 13:36

Wenn Du Notenkenntnisse hast, dürfte das Transponieren ja eigentlich kein Problem sein.
Jeder Bund der Gitarre entspricht einem Halbton. Capo 1st fred heisst also, den Kapo an den ersten Bund, dadurch wird alles einen halben Ton höher. Beipiel:
C-> Cis
D->Dis
E->F

Am->Bbm
Hm->Cm

Allerdings hat der Kapodaster hautpsächlich den Sinn, sich das Greifen auf der Gitarre einfacher zu machen.
Ein Em spielt sich nun mal viel einfacher als ein Fm und und C ist auch leichter zu greifen als ein Cis.

Daher macht es nicht immer Sinn, Songs in Ermangelung eines Kapos zu transponieren, sondern man sollte die 10-20 Euro durchaus mal investieren.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
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Re: Kapodaster, Transponieren

Beitragvon Melfice13 » Mo 15. Nov 2010, 19:10

ich müsste den kapo an den 2 . bund klammern es würde ein c - dur klingen^^
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Re: Kapodaster, Transponieren

Beitragvon BB » Di 16. Nov 2010, 08:26

Melfice13 hat geschrieben:ich müsste den kapo an den 2 . bund klammern es würde ein c - dur klingen^^

Ist das die Antwort auf Frage b?
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a) Welcher Akkord klingt, wenn du den G-Akkordgriff mit dem Kapo am 5. Bund spielst?
b) An welchem Bund musst du den Kapo anbringen, damit der D-Akkordgriff als E-Dur klingt?
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Re: Kapodaster, Transponieren

Beitragvon Melfice13 » Di 16. Nov 2010, 18:16

nee^^ das mit dem zweiten bund ist die antwort auf die frage wo ich den kapo hintun müsste um aus einem d akkord einen e akkord zu machen.Und wenn ich den kapo am fünften bund habe und dann einen g akkord spiele klingt ein c akkord^^
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Re: Kapodaster, Transponieren

Beitragvon BB » Di 16. Nov 2010, 18:25

Ja, Du hast es verstanden :D
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